Telekom Personalvorstand Thomas Sattelberger diskutiert mit den Teilnehmern von "Technology meets Talent".
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Offen nach allen Seiten - diese Vision der künftigen Ideenfindung und Produktentwicklung hat die Deutsche Telekom auch in Berlin unter Beweis gestellt. Fast 150 Studenten verschiedener Hochschulen und Fachrichtungen sowie mehr als 30 Professoren, 25 freie Entwickler und etwa 70 Fachleute der Deutschen Telekom diskutierten, wie man durch Open-Source-Konzepte gemeinsam Programmierungen und Netzwerkanwendungen weiterentwickeln kann.
Telekom Personalvorstand Thomas Sattelberger diskutiert mit den Teilnehmern von "Technology meets Talent".
Telekom Personalvorstand Thomas Sattelberger diskutiert mit den Teilnehmern von "Technology meets Talent".
So stellte Richard Seibt, Vorstandsvorsitzender der Open Source Business Foundation, drei Open Source Modelle vor und erklärte, welche Vorteile sie für die beteiligten Communities und Unternehmen haben. Thomas Aidan Curran, Mitglied des Product Leadership Team / Technology - Products & Innovation bei der Telekom, verdeutlichte, dass Open Innovation und freie Ideenentwicklung für den Konzern zunehmend wichtiger würden. "Dafür haben wir ein einzigartiges System von Innovationsinstrumenten entwickelt", sagte er. Neben Ideenwettbewerben oder Internetplattformen gehört auch 'Technology meets Talent' dazu."
Biotop statt Goldfischteich
"In Zukunft müssen Unternehmen ihre Mitarbeiter viel stärker als 'Freiwillige' verstehen und behandeln", betonte Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom und Initiator von "Technology meets Talent". "Ohne Ansehen von Rang und Titel wird man sich auf gleicher Augenhöhe und mit Leidenschaft für die gemeinsame Sache einsetzen." Die Mitarbeiter sollten neue Räume nutzen, um ihre eigenen Ideen zu verwirklichen und sich in Projekten engagieren, die nicht vorab vom Management definiert wurden. "Haben die großen Konzerne sich bisher gern eine Art 'Goldfischteich' für ihre Talente angelegt, so werden sie künftig auf 'Biotope' setzen, in denen sich verschiedene Ideengeber perfekt ergänzen", so Sattelberger weiter. Dieser Anspruch wurde in Berlin auch in den Barcamp Sessions deutlich. "Es war sehr anregend, fast ohne Vorgaben Ideen auszutauschen und andere Perspektiven kennenzulernen", berichtet Kirsten Patzki, die an der Ingolstadt School of Management studiert. Bemerkenswert war für sie etwa, das sie die einzige Betriebswirtschaftlerin in der Runde war: "Mit Informatikern oder Designern ganz offen über Formen der Zusammenarbeit zu reden - diese Möglichkeit hat man nicht oft."
Zukunftslabor der Deutschen Telekom
Neben Kooperationsmodellen stand die Basis der gemeinsamen Arbeit im Mittelpunkt: die Entwicklung innovativer Technologien. Schon deshalb, weil mit den T-Labs das Zukunftslabor der Deutschen Telekom in Berlin zu Hause ist. Ein T-Labs Marktplatz führte den Besuchern einige Projekte und Produkte vor. "Besonders beeindruckt haben mich Lösungen, die sich unmittelbar im Alltag auswirken", sagt Theresa Enghardt, die an der Telekom-Hochschule Leipzig Telekommunikationsinformatik studiert. "Zum Beispiel ein Handy-Tool, das die Dringlichkeit von Anrufen anzeigt, oder mWallet, das Bezahlen mit dem Handy möglich macht." Die T-Labs hätten sich ihr außerdem als potenzieller und sehr attraktiver Arbeitgeber eingeprägt.
Am 22. April findet das vierte Treffen aus der Reihe "Technology meets Talent" in der Bonner Konzernzentrale statt.
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